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den Atlantik führt das Schwemmland im Mündungsgebiet des Guadalquivir zwischen
Sevilla und Huelva. Der Nationalpark Coto de Doñana bildet eines der grössten
Naturschutzgebiete Europas. Die Landschaft verändert sich je nach Jahreszeit.
Am Ende des Winters ist sie von Wasser bedeckt, im Sommer trocknet sie aus.
Tierwelt |
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Woher
der Name? Die kastilischen Könige besassen schon im 13. Jahrhundert auf dem menschenleeren, waldreichen Gelände ein abgeteiltes Jagdgehege. Die Herzöge von Sidonia, zugleich Herren des auf der anderen Seite des Guadalquivir liegenden Sanlúcar de Barrameda, schufen sich hier ein privates Reich. Eine der Herzoginnen lies auf dem Gelände eine Residenz bauen. Und nach diesem einsiedlerischen Palast der Doña wurde schliesslich das ganze Gebiet benannt: Jagdgebiet coto der Doña Ana, woraus Doñana wurde. |
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Die
EntdeckungEin englischer Ornithologe beschrieb 1958 diese einmalige Wildnis in einem Buch. Und die Öffentlichkeit wurde aufmerksam. 1964 stellten die Behörden das Gebiet unter die Kontrolle des World Wildlife found. 1969 entstand der jetzige Nationalpark unter der Aufsicht des Nationalen Institutes für Naturschutz, der ICONA. Obwohl 1994 von der UNESCO zum Welterbe der Menschheit erklärt, wird sein Lebensrecht von verschiedenen Seiten wieder in Frage gestellt. Zwischen Naturschützern und Landarbeitern der Umgebung kam es deshalb bereits zu handgreiflichen Auseinandersetzungen. |
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AusflügeIn das Innere des Nationalparks darf nicht geritten werden, jedoch bekommt man auch im Außenbereich genügend Eindrücke dieser einzigartigen Landschaft und deren vierbeinigen und fliegenden Bewohner. Am Centro del Acebuche unweit unseres Reiterhofs besteht die Möglichkeit, mit Landrover und Führer eine vierstündige Besichtigungsfahrt zu unternehmen. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig, entweder an Ort und Stelle oder in den Tourismusbüros. Die Expedition ist nur für seetüchtige zu empfehlen, da sich das Fahrzeug durch den nachgiebigen Sand schlängelt, um die Touristen durch die Wildnis zu befördern. Ferngläser mitzunehmen ist angebracht, denn verständlicherweise ergreifen die meisten Tiere vor den Autos die Flucht. Wesentlich reizvoller und wahrscheinlich auch genussvoller als diese Attacke auf den Magen und Ohren sind geruhsame Spaziergänge auf jeweils 2 - 3 km langen Pfaden, die in abgesonderten Bereichen des Naturschutzgebiet angelegt wurden. Dort hat man versteckte Stationen eingerichtet, von wo sich die Vögel gut beobachten lassen. |
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