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Karatschaier-Pferden sind den
Kabardinern sehr ähnlich. Eigentlich unterscheidet man beide
Rassen nur nach den sie züchtenden Völkern, den Kabardinern
und den Karatschaiern. Als nämlich 1924 die systematische
Zucht der Kabardiner begann, wurde nach eingehenden Untersuchungen
zwischen kabardinischen und karatschaischen Pferden unterschieden,
entsprechend der Völker Kabardiner und Karatschaier. Ursprünglich
stammt die Rasse aus einer Kreuzung von persischen und Karabagh-Pferden
mit Nogaier und östlichen Steppenperderassen mongolischen
Typs. Als die Karatschaier 1943 wie viele andere Kaukasusvölker
wegen angeblicher Kollaboration mit den Deutschen von Stalin in
die kasachische Steppe verbannt wurden, fanden auch ihre Pferde
keinerlei Erwähnung mehr in der sowjetischen Fachliteratur.
Erst 1980 erhielten sie neben der englisch-kabardinischen Rassengruppe
wieder ihr eigenes Stutbuch. Der Unterschied zwischen den beiden
Rassen ist allerdings schwer auszumachen. Stockmaß 148-155
cm, anspruchslos, robust und sehr ausdauernd. Ihre Trittsicherheit
im Gebirge ist bewundernswert. Die Tiere sind meist schwarz und
dunkelbraun, langmähnig und von sehr gutwilligem Charakter.
Die Leistungsfähigkeit dieser Rasse wurde im August 1999
unter Beweis gestellt, indem einheimische Reiter den Berg Elbrus
(5642 m) zu Pferd bestiegen.
Warum Karatschaier?
Karatschaier sind sehr trittsicher, ausdauernd und der Gebirgsgegend
und dem Klima angepasst. Sie sind also ideal für einen Trail
im Kaukasus.
Wo kann ich Karatschaier reiten?
Kaukasus
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